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27. August 2026

Stellungnahme

Mit großer Bestürzung haben wir von den aktuell bekannt gewordenen mutmaßlichen rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen eines Arztes der Universitätsmedizin Rostock erfahren.


Als Netzwerk der Transplantationsbeauftragten Region NORD e. V. stehen wir für Menschlichkeit, Respekt, Würde und diskriminierungsfreien Umgang mit allen Menschen - unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sozialem Hintergrund.
Unsere Arbeit basiert auf dem Vertrauen von Patientinnen und Patienten, von Angehörigen, von potenziellen Organspenderinnen und Organspendern sowie der gesamten Gesellschaft.

 

Rassistische, menschenverachtende oder Gewalt billigende Äußerungen sind mit diesen Grundsätzen und mit unserem Verständnis ärztlicher, pflegerischer und transplantationsmedizinischer Verantwortung nicht vereinbar.
Die Universitätsmedizin Rostock hat nach eigenen Angaben bereits Konsequenzen gezogen und weitere Schritte eingeleitet.

Für uns als Netzwerk ist wichtig, deutlich zu machen:
Die Haltung und das mutmaßliche Verhalten des Artzes in Rostock stehen nicht für die vielen Transplantationsbeauftragten, die sich täglich gleichermaßen mit großer Verantwortung, Professionalität und Menschlichkeit für Patientinnen und Patienten, Angehörige und die Organspende einsetzen.
Wir werden uns auch weiterhin für eine Organspende einsetzen, die von Vertrauen, Transparenz, Respekt und der uneingeschränkten Achtung der Würde jedes Menschen getragen wird.

Der Vorstand Netzwerk der Transplantationsbeauftragten Region
NORD e. V.